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Autor: admin Sony entwickelte mit den Systemkameras der Sony Nex-Serie eine praktische Mischung aus den handlichen digitalen Kompaktkameras und den schweren Spiegelreflexmodellen. Die Geräte richten sich vor allem an anspruchsvolle und erfahrene Nutzer.
Die Systemkameras gehören zu der Reihe Alpha, digitale Spiegelreflexkameras mit sogenanntem A-Bajonett, die 2006 von Konica Minolta aufgegeben worden sind. Seit 2010 führt Sony diese Reihe nun mit den Sony Nex Kameras, die ausschließlich ein E-Bajonett haben, weiter. E-Bajonett bedeutet, dass sie im Vergleich zu den anderen ein sehr kurzes Auflagenmaß haben, welches den Abstand zwischen einer Bildebenen, also dem Film/ Bildsensor und der Befestigungsfläche eines Objektivs definiert.
Inzwischen sind folgende Sony Nex Kameras auf den Markt gekommen:Sony-NEX 3, Sony NEX C3, Sony Nex5, Sony NEX-5N und Sony NEX 7, die als das derzeitige Flaggschiff gilt.
Die Sony Nex Kameras haben einen wesentlich besseren Bildsensor als viele andere Kameras und erreichen so trotz ihrer geringen Größe, der leichten Bauweise und eines fehlenden Spiegels eine höhere Bildqualität als die Kompaktkameras.
Sony bietet für die Nex-Kameras eine größere Anzahl von Wechselobjektiven: Tele-Zoom, Standard-Zoom, Weitwinkel- und Makroobjektiv. Zudem gibt es eine integrierte Adapterhaltung, die auch die Verwendung von DSLR-Objektiven zulässt.
Die Nex-Serie hat ausgezeichnente Reaktionszeiten und ermöglicht die Aufnahmen von Serienbildern. Die Sony Nex5 kann bis zu sieben Bilder in der Sekunde photographieren.
Des Weiteren haben alle Modelle eine integrierte Schwenkpanorama-Funktion, die Bilder mit einem besonders breitem Blickwinkel ermöglicht. Und die Sony Nex 3 nimmt Filme in HD-Qualität bis zu einer AUflösung von 720p auf; während die Sony Nex 5 sogar 1080i schafft.