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Effekte

February 10, 2009
Autor: Marcus

Mit den ersten November-Stürmen fällt vermutlich das letzte Motiv von den Bäumen, das wunderschöne und so farbenprächtige Laub.

Was bleibt sind lange und dunkle Nächte – während man tagsüber sein Motiv annähernd so sieht, wie es später auf dem Foto zu sehen ist, sind die Dinge bei Nacht andere. Oft weichen die Ergebnisse sehr von dem ursprünglichen Eindruck ab. Aber gerade das, kann die Faszination der Fotografie bei Nacht ausmachen.

Ein Gestaltungselement ist zum Beispiel die Langzeitbelichtung. Eine Belichtungszeit von mehreren Sekunden bis hin zu Minuten kann sehr unterschiedliche Bilder entstehen lassen Wichtig ist somit also ein (hochwertiges) Stativ, das das Stillhalten übernimmt. Erfahrungsgemäß wird ein wichtiger Punkt oft unterschätze., nämlich der der warmen Kleidung. So manch eine Nacht kann lange werden, wenn man auf der suche nach dem richtigen Bild ist und somit dieses und jenes ausprobiert. Außerdem steht man ohnehin viel rum und wartet auf die Auslösung der Kamera.
Auch ein Taschenlampe ist nicht verkehrt.  Auch eine Taschenlampe sollte nie fehlen.

Wenn nur wenig Umgebungslicht vorhanden ist, muss der Verschluss der Kamera länger offen bleiben, damit vorhandenes Licht komplett auf den Sensor fallen kann und das Bild entstehen kann.  Darum sollte die Kamera zumindest die Möglichkeit bieten, Belichtungszeit und die ISO-Empfindlichkeit manuell einzustellen. Auch ein manueller Fokus ist von Vorteil, denn fast jeder Autofokus verweigert bei Dunkelheit den Dienst.

Nahezu jede Kompaktkamera verfügt über die Einstellungsmodi „Nacht“, Diese Programmautomatik  ist für die klassische Nachtfotografie nicht geeignet, da die Kamera automatisch durch Hinzunahme des Blitzes versucht, fehlendes Licht auszugleichen. Falls Ihre Kamera Belichtungsreihen aufnehmen kann, können Sie diese später zu HDR-Fotos (Hochkontrastfotos) zusammenfügen.

Die Grundeinstellungen sind das allerwichtigste, um zu einer gute Nachtaufnahme zu gelangen. Als erstes stellen sie die ISO-Empfindlichkeit ein, dann wählen sie die Blendenautomatik, dazu die Belichtungszeit einstellen und es kann losgehen, mit den Fotos der Nacht.


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February 5, 2009
Autor: Marcus

Eine der Maßeinheiten, welche in der Fotografie die Lichtempfindlichkeit eines Films bestimmt, ist die ISO-Empfindlichkeit. Sie ist mittlerweile allgemein bekannt und wird häufiger benutzt als ASA, DIN oder GOST.

Die ISO basiert auf den Werten von ASA und DIN, aus denen sie entwickelt wurde. ISO ist ein internationaler Standard und wurde von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) erfunden. Der ASA-Wert und DIN-Wert wird beim ISO-Wert kombiniert dargestellt, also zum Beispiel 100/21° - 100 der ASA-Wert, 21° der DIN-Wert.

Der ISO Wert spielt nicht nur in der traditionellen Fotografie mit Filmen eine Rolle, sondern ist auch Maßstab für die Empfindlichkeit in digitalen Kameras. Bei diesen digitalen Sensoren bezeichnet ISO das Maß der Verstärkung der Lichtsignale am Sensor.

Hohe und niedrige ISO-Empfindlichkeiten führen zu verschiedenen Bedingungen bei der Fotografie. Wenn die Empfindlichkeit gering ist, benötigt der Film eine längere Belichtungszeit oder eine weiter geöffnete Blende.
Somit spielt die ISO-Empfindlichkeit eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, gute Bilder zu schießen.

Je niedriger die ISO-Empfindlichkeit ist, desto mehr Licht muss auf den Sensor eintreffen, um ein anständiges Bild zu machen. weiter Lesen »


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January 28, 2009
Autor: Marcus

Der Schwarzschildeffekt ist nach Karl Schwarzschild benannt, der diesen 1899 entdeckte.
Besonders bei extrem langen Belichtungszeiten, wie es bei Nachtaufnahmen meist üblich ist, tritt dieses Phänomen verstärkt auf, da die Filmempfindlichkeit stark abnimmt.

Eine Schwierigkeit ergibt sich daraus, dass der schwarze Hintergrund einen großen Teil des Nachtphotos einnimmt. Da meistens zusätzlich zum dunklen Hintergrund noch eine geringe Beleuchtung des zu photographierenden Objektes hinzu kommt, entsteht oft eine fehlerhafte Belichtungsmessung. Die Bildelemente werden zu kurz belichtet und verblassen stark. Oft ist in diesem Zusammenhang vom so genannten „Absaufen“ die Rede.

Ein weiteres Problem sind die hohen Kontraste zwischen beispielsweise dem schwarzen Nachthimmel und einer stark beleuchteten Kirche. Kein Film ist in der Lage dies zu überbrücken. Hier muss man ganz klar Kompromisse eingehen!

Farbfilme sind vom Phänomen des Schwarzschildeffekts besonders betroffen. Hier treten oft sogar Farbverschiebungen auf. Diese wirken aber oft im blau-violetten Bereich besonders interessant. Photographiert man allerdings mit Digitalkameras, kommt es nicht zum „Absaufen“, da ihre Bildsensoren nicht an Empfindlichkeit verlieren.

Da der Schwarzschildeffekt temperaturabhängig ist, wäre er in Sibirien bei rekordverdächtigen Temperaturen wohl eher nicht mehr zu beobachten. Bei uns werden wir mit solchen Temperaturen zwar nicht rechnen dürfen, aber eine Langzeitkorrektur darf in knackig kalten Winternächten schon etwas nach unten korrigiert werden.

Um den Schwarzschildeffekt halbwegs korrigieren zu können, muss die angegebene Belichtungszeit verkürzt werden. Dies ist allerdings von Film zu Film unterschiedlich. Genaueres findet sich hier im Internet des jeweiligen Herstellers.


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© Night Photography - Die Pracht der Nacht