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Eure Meinung
Autor: Marcus Noch sind die Tage kurz genug, um einen Streifzug mit der Kamera im dunklen zu planen, interessante Motive gibt es bei Nacht allemal.
Bei Nacht sehen die Dinge anders aus, das ist ja nichts Neues. So kann z.B. eine Industrieanlage am Tage vollkommen langweilig aussehen, grau trist und öde, in der Nacht aber setzt die Beleuchtung ihr ein ganz anderes Licht und lassen sie fast wie kleine Kunstwerke aussehen.
Auch simple Straßenverläufe sehen bei Nacht spannend aus. Die Lichter der Autos können interessante Lichtspuren in das Bild zaubern und sich nicht bewegend Lichter erscheinen wie Sterne. Gut machen sich auch stillstehende Motive vor bewegten Hintergrund. So kann man sich beispielsweise ein einen Bahnhof setzen und eine lange Belichtungszeit einstellen. Die sich bewegenden Menschen vor stehen Hintergründe ergeben einem interessanten Bild.
Zu Weihnachten gibt es wohl die allerschönsten Motive für die Nachtfotografie. Fast jede Stadt ist ausgeschmückt und bunt beleuchtet. Was bietet sich da mehr an, als eine geschmückte Innenstadt? Oder von einem höherem Punkt aus, die Lichter der Stadt fotografiert? Aber auch Jahrmärkte sind gut geeignet, denken sie mal an Riesenräder oder andere Fahrobjekte, auch die die sich schnell bewegen. weiter Lesen »
Autor: Marcus Wenn der Betrachter eines Bildes, Fotos, Bildschirms oder Comics den Eindruck einer dreidimensionalen Darstellung auf einer Fläche hat, spricht man von Tiefenwirkung.
Durch die geschickte Konstruktion von Perspektiven wird das flache Bild nicht nur in seinen wahren Ausmaßen in Höhe und Breite wahrgenommen, es scheint auch nach hinten zu fluchten. Die Dimension der Tiefe wird durch die Verkürzung der Linien erreicht, aber auch Licht/Schatten-, bzw. Hell-Dunkel-Verhältnisse und Warm-Kalt-Kontraste der Farbe können auf das Auge den Eindruck einer räumlichen Darstellung ausüben. Das am Computer bewerkstelligte Shading gehört ebenfalls in diese Methodik.
Auch über Unschärfe und Größenverhältnisse kann natürlich der Raum definiert werden. Je näher etwas am Betrachter herangerückt ist, umso größer erscheint der Gegenstand und andersherum. Auch sind in weiter Ferne liegende Objekte nicht so deutlich zu erkennen und somit verschwommen. weiter Lesen »
Autor: Marcus Eine Methode, um eine bestimmte Ästhetik in seinen Bildern hervorzurufen, ist die Available-Light-Fotografie. Nachtfotografie und Available-Light-Fotografie müssen nicht zwingenderweise komplett konträr zu einander stehen, denn bei beiden entstehen hochinteressante Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen oder sogar Dunkelheit.
Die Unterschiede zwischen den Beiden liegen zum einen darin, dass die Nachtfotografie per Definition nur zu bestimmten Zeitpunkten durchgeführt werden kann, während die andere Variante auch tagsüber in dunklen Räumen funktioniert. Hierbei wird das Restlicht genutzt, um hochempfindliche Filme zu belichten. Ein Objektiv, das sich durch eine hohe Lichtstärke auszeichnet ist ebenfalls eine gute Anschaffung, wenn man das verfügbare Licht einfangen möchte.
Bei der Available-Light-Fotografie wird nur mit dem Licht gearbeitet, dass die Umgebung des Motivs selbst abgibt. Auf Blitzlicht oder gar Scheinwerfer wird komplett verzichtet. Ebenso sind die Belichtungszeiten nicht so lang, wie sie es bei der Nachtfotografie sind. Auch Stative wird man eher selten antreffen.
Eine gewisse Authentizität soll mit dieser Methode erreicht werden, eine Stimmung eingefangen. Mehr noch als bei der Nachtfotografie ist hier ein ruhiges Händchen und ein gewisses, fotografisches Geschick und Übung gefragt.
Autor: Marcus Mond, Sterne und andere Himmelskörper zu fotografieren, darum geht es in der Astrofotografie. Dabei können auch Objekte dargestellt werden, die zu dunkel für das menschliche Auge sind. Denn im Gegensatz zum Auge können Bildsensoren das ausgestrahlte Licht sammeln.
Aufnahmen sind bei weitem nicht nur auf unser Sonnensystem beschränkt, auch weit entfernte Galaxien können bei einer guten technischen Ausrüstung abgebildet werden. Lange Belichtungszeiten sind notwendig, um schwach leuchtende Himmelskörper zu fotografieren. Um punktförmige, scharfe Abbildungen zu erzielen muss der Erdrotation Rechnung getragen werden und die Kamera entsprechend nachgeführt werden.
Auch Amateure der Astrofotografie können qualitativ hochwertige Aufnahmen ohne aufwendige Technik oder teure Ausrüstung bekommen. Es können analoge sowie digitale Spiegelreflexkameras oder Webcams verwendet und schon mit einer ruhenden Kamera klare Fotos geschossen werden. Dabei sollte sich aber auf recht helle Himmelskörper konzentriert werden, damit sich die Belichtungszeit verkürzen lässt.
Um ein gutes Bild zu bekommen, sind in der Regel mehrere Aufnahmen notwendig. Die Luftunruhe führt zu dem so genannten Bildrauschen. Bei einer späteren Nachbearbeitung können ähnlich gute Fotos addiert und so eine Qualitätssteigerung erreicht werden.
Astrofotografie ist ein spannendes Hobby, das zwar schon mit einer einfachen Ausrüstung durchzuführen ist, dennoch viel Übung und Wissen verlangt!