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Eure Meinung

Bewegte Bilder - neue Effekte schaffen

April 1, 2009
Autor: Marcus

Das menschliche Auge kann bis zu 18 Bilder pro Sekunde wahrnehmen. Doch nur dann, wenn sie aufeinander folgen sind und das abgebildete Motiv das Gleiche bleibt  und sich nur jeweils minimal verändert. Mit unterschiedlichen Bildern in dieser kurzen Reihenfolge wäre unser Gehirn überfordert und könnte nur etwa jedes 4. Bild bewusst wahrnehmen.

Daher ist die gebräuchliche Frequenz für bewegte Bilder bei etwa 16-18 Bildern pro Sekunde. Kinofilme aber greifen oft auf viel mehr bewegte Bilder zurück, nämlich bis zu 24 Bilder pro Sekunde, ältere Stummfilme dagegen nicht, sie bewegen sich in der Frequenz die das menschliche Augen problemlos wahrnehmen kann.

Bildwiedergabe-Frequenz sorgt für Effekte

Durch die veränderbare Bildwiedergabe-Frequenz kann man nette Effekte erschaffen, wie etwa den Zeitraffer oder auch die Wiedergabe der Bilder in Zeitlupe. Um aber überhaupt so viele Bilder wahrnehmen zu können, müssen sie gut beleuchtet sein. Eine schwache Beleuchtungsstärke würde erzielen, dass wir davon etwa nur 16 Bilder wahrnehmen, eine starke Beleuchtungsstärke hingegen lässt uns mehr, nämlich bis zu 25 Bilder wahrnehmen. Das erklärt auch, warum es im Kino stets dunkel ist. Natürlich ist das Kinoerlebnis da ein schöneres, als wenn der Kinosaal hell beleuchtet wäre, aber der Grund für die Dunkelheit ist komplizierter.

Denn bei einer Unterschreitung des Beleuchtungswertes, kann es beim Betrachten vorkommen, dass das Bild flimmert. Was nicht nur anstrengend für die Augen ist, sondern auf Dauer Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme hervorbringt.

Angenommen, es der Kinosaal wäre hell ausgeleuchtet, wären ca. 60 Bilder pro Sekunde nötig. Und mit dieser Anzahl an bewegten Bildern wäre unser Hirn maßlos überfordert und wir würden bewegte Bilder nicht flimmerfrei sehen können. Deswegen gibt es bewegte Bilder meist in der Wiedergabefrequenz von 16-18 Bildern.


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