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Autor: Marcus Eine der Maßeinheiten, welche in der Fotografie die Lichtempfindlichkeit eines Films bestimmt, ist die ISO-Empfindlichkeit. Sie ist mittlerweile allgemein bekannt und wird häufiger benutzt als ASA, DIN oder GOST.
Die ISO basiert auf den Werten von ASA und DIN, aus denen sie entwickelt wurde. ISO ist ein internationaler Standard und wurde von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) erfunden. Der ASA-Wert und DIN-Wert wird beim ISO-Wert kombiniert dargestellt, also zum Beispiel 100/21° - 100 der ASA-Wert, 21° der DIN-Wert.
Der ISO Wert spielt nicht nur in der traditionellen Fotografie mit Filmen eine Rolle, sondern ist auch Maßstab für die Empfindlichkeit in digitalen Kameras. Bei diesen digitalen Sensoren bezeichnet ISO das Maß der Verstärkung der Lichtsignale am Sensor.
Hohe und niedrige ISO-Empfindlichkeiten führen zu verschiedenen Bedingungen bei der Fotografie. Wenn die Empfindlichkeit gering ist, benötigt der Film eine längere Belichtungszeit oder eine weiter geöffnete Blende.
Somit spielt die ISO-Empfindlichkeit eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, gute Bilder zu schießen.
Je niedriger die ISO-Empfindlichkeit ist, desto mehr Licht muss auf den Sensor eintreffen, um ein anständiges Bild zu machen. Es macht jedoch keinen Sinn, immer eine möglichst hohe ISO-Empfindlichkeit zu wollen. Das Gegenteil ist der Fall, die Empfindlichkeit sollte relativ gering sein. Denn bei hohen Empfindlichkeiten ist auch bei Digitalkameras mehr Rauschen vorhanden.
Beispielsweise bei Flutlicht-Bildern sollte der Fotograf dennoch eine hohe Empfindlichkeit wählen, da sonst die Bilder sehr leicht verwackeln. Da stört dann ein wenig Rauschen nicht besonders.
Mit der ISO-Empfindlichkeit umzugehen, sollte jeder Hobbyfotograf lernen, da nur so wirklich rauschfreie erzeugt werden können.