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Autor: Marcus Die Bildkompensation beziehungsweise das kompensieren von Bildern, ist ein manipulativer Vorgang mit Hilfsmitteln am Bild. Diese Verfahrensweise zu verwenden wird dann nötig, wenn ein vorhandenes Bild in seinen optischen Eigenschaften verändert werden soll.
Im ursprünglichen Zustand kann ein Bild beispielsweise überlichtet sein, hierbei lassen sich diese unerwünschten Effekte mittels Bildbearbeitungsprogrammen für gewöhnlich sehr einfach beheben. Die Bildkompensation beinhaltet ebenso Hilfsmittel zu verwenden, um den Kontrast zu Verändern oder farbliche Angleichung zu erzielen.
Schatten und Spiegeleffekte können ebenso herausgefiltert werden, wie in ihrer Schärfe und Position variiert und schließlich auf das überarbeitete Bild integriert, ein komplett manipuliertes Foto auszumachen. Häufig finden sich die Folgen von Bildkompensationen auf scheinbar echten UFO Sichtungsbildern, die von Meisterhand teils so echt wirken, dass die prüfenden Spezialisten ihre Ware freute daran haben, diese als Fälschung zu entlarven. Die Manipulation von Bildern gehört heute schon fast zum Alltag. Weiterlesen »
Autor: Marcus Light Painting ist einer der fantastischsten Effekte, die man bei der Nachtfotografie erleben kann. Denn untrennbar mit der Schönheit der Nacht sind genau die Lichteffekt, die sie durchbrechen.
Im Prinzip ist das Light Painting vergleichbar mit dem Effekt, den jeder kennt, wenn er eine Wunderkerze schnell in der Luft schwenkt: Das menschliche Auge ist träge und registriert das Licht nur langsam. Beim Malen mit Licht arbeitet der Fotograf mit längeren Belichtungszeiten, um das gleiche Resultat zu erzielen. Taschenlampen, Kerzen, LEDs - jegliche Form von Lichtquelle kann beim Lightpainting verwendet werden. In einem dunklen Raum oder draußen bei Nacht entstehen so faszinierende Bilder.
Das Licht wird in der Regel in die Richtung der Kamera gehalten und in der Luft bewegt. Die Kamera registriert den Lauf des Lichts und gibt ihn als zusammenhängende Linien, Kreise und Formen wieder. Umgekehrt funktioniert Light Painting allerdings auch: Wenn die Lichtquelle statisch ist und die Kamera bewegt wird, kommen nochmals völlig unterschiedliche und nicht minder spannende Effekte dabei heraus.
Autor: Marcus Die Grenze zwischen pornografisch-angehauchten Fotos und einem guten Aktfoto ist mitunter sehr schmal. Ein guter Fotograf hingegen wird die Grenze des guten Geschmacks nicht überschreiten und anspruchsvolle Bilder machen.
Denn Aktfotografie ist eine sehr anspruchsvolle Sparte der Fotografie und künstlerisches Talent ist eine unbedingte Anforderung um ästhetische Bilder entstehen lassen zu können. Die eigentliche Aktfotografie umfasst das Thema rund um die Darstellung des nackten Körpers (Vollakt) und des nur teilweise entblößten Körpers oder auch nur die Darstellung einzelne Bereiche des nackten Körpers (Teilakt).
Der ästhetische Wert einer Fotografie ist natürlich immer eine Frage des eigenen Geschmacks und der eigenen Ideale.
Eine werdende Mutter möchte sicher andere, sinnlichere Bilder haben, als die frischverliebte Partnerin welche ihren Liebsten mit erotischen Aufnahmen überraschen möchte.
Darüber hinaus gibt es auch einige Überschneidungen der beiden Bereiche, wo sich das Spannungsfeld ganz klar zwischen der künstlerischen Freiheit, der Provokation, dem Kitsch und der Sexualmoral aufbaut. Denn das zeigen primärer Geschlechtsmerkmale ist auch in der Aktfotografie kein Tabuthema mehr, aber im Gegensatz zu der Pornografie ist die Aktfotografie nicht auf die Befriedung des Betrachters aus. Natürlich schließt das Eine das Andere aber nicht aus
Autor: Marcus Das menschliche Auge kann bis zu 18 Bilder pro Sekunde wahrnehmen. Doch nur dann, wenn sie aufeinander folgen sind und das abgebildete Motiv das Gleiche bleibt und sich nur jeweils minimal verändert. Mit unterschiedlichen Bildern in dieser kurzen Reihenfolge wäre unser Gehirn überfordert und könnte nur etwa jedes 4. Bild bewusst wahrnehmen.
Daher ist die gebräuchliche Frequenz für bewegte Bilder bei etwa 16-18 Bildern pro Sekunde. Kinofilme aber greifen oft auf viel mehr bewegte Bilder zurück, nämlich bis zu 24 Bilder pro Sekunde, ältere Stummfilme dagegen nicht, sie bewegen sich in der Frequenz die das menschliche Augen problemlos wahrnehmen kann.
Durch die veränderbare Bildwiedergabe-Frequenz kann man nette Effekte erschaffen, wie etwa den Zeitraffer oder auch die Wiedergabe der Bilder in Zeitlupe. Um aber überhaupt so viele Bilder wahrnehmen zu können, müssen sie gut beleuchtet sein. Eine schwache Beleuchtungsstärke würde erzielen, dass wir davon etwa nur 16 Bilder wahrnehmen, eine starke Beleuchtungsstärke hingegen lässt uns mehr, nämlich bis zu 25 Bilder wahrnehmen. Das erklärt auch, warum es im Kino stets dunkel ist. Natürlich ist das Kinoerlebnis da ein schöneres, als wenn der Kinosaal hell beleuchtet wäre, aber der Grund für Weiterlesen »
Autor: Marcus Noch sind die Tage kurz genug, um einen Streifzug mit der Kamera im dunklen zu planen, interessante Motive gibt es bei Nacht allemal.
Bei Nacht sehen die Dinge anders aus, das ist ja nichts Neues. So kann z.B. eine Industrieanlage am Tage vollkommen langweilig aussehen, grau trist und öde, in der Nacht aber setzt die Beleuchtung ihr ein ganz anderes Licht und lassen sie fast wie kleine Kunstwerke aussehen.
Auch simple Straßenverläufe sehen bei Nacht spannend aus. Die Lichter der Autos können interessante Lichtspuren in das Bild zaubern und sich nicht bewegend Lichter erscheinen wie Sterne. Gut machen sich auch stillstehende Motive vor bewegten Hintergrund. So kann man sich beispielsweise ein einen Bahnhof setzen und eine lange Belichtungszeit einstellen. Die sich bewegenden Menschen vor stehen Hintergründe ergeben einem interessanten Bild.
Zu Weihnachten gibt es wohl die allerschönsten Motive für die Nachtfotografie. Fast jede Stadt ist ausgeschmückt und bunt beleuchtet. Was bietet sich da mehr an, als eine geschmückte Innenstadt? Oder von einem höherem Punkt aus, die Lichter der Stadt fotografiert? Aber auch Jahrmärkte sind gut geeignet, denken sie mal an Riesenräder oder andere Fahrobjekte, auch die die sich schnell bewegen. Weiterlesen »
Autor: Marcus Wenn der Betrachter eines Bildes, Fotos, Bildschirms oder Comics den Eindruck einer dreidimensionalen Darstellung auf einer Fläche hat, spricht man von Tiefenwirkung.
Durch die geschickte Konstruktion von Perspektiven wird das flache Bild nicht nur in seinen wahren Ausmaßen in Höhe und Breite wahrgenommen, es scheint auch nach hinten zu fluchten. Die Dimension der Tiefe wird durch die Verkürzung der Linien erreicht, aber auch Licht/Schatten-, bzw. Hell-Dunkel-Verhältnisse und Warm-Kalt-Kontraste der Farbe können auf das Auge den Eindruck einer räumlichen Darstellung ausüben. Das am Computer bewerkstelligte Shading gehört ebenfalls in diese Methodik.
Auch über Unschärfe und Größenverhältnisse kann natürlich der Raum definiert werden. Je näher etwas am Betrachter herangerückt ist, umso größer erscheint der Gegenstand und andersherum. Auch sind in weiter Ferne liegende Objekte nicht so deutlich zu erkennen und somit verschwommen. Weiterlesen »
Autor: Marcus Eine Methode, um eine bestimmte Ästhetik in seinen Bildern hervorzurufen, ist die Available-Light-Fotografie. Nachtfotografie und Available-Light-Fotografie müssen nicht zwingenderweise komplett konträr zu einander stehen, denn bei beiden entstehen hochinteressante Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen oder sogar Dunkelheit.
Die Unterschiede zwischen den Beiden liegen zum einen darin, dass die Nachtfotografie per Definition nur zu bestimmten Zeitpunkten durchgeführt werden kann, während die andere Variante auch tagsüber in dunklen Räumen funktioniert. Hierbei wird das Restlicht genutzt, um hochempfindliche Filme zu belichten. Ein Objektiv, das sich durch eine hohe Lichtstärke auszeichnet ist ebenfalls eine gute Anschaffung, wenn man das verfügbare Licht einfangen möchte.
Bei der Available-Light-Fotografie wird nur mit dem Licht gearbeitet, dass die Umgebung des Motivs selbst abgibt. Auf Blitzlicht oder gar Scheinwerfer wird komplett verzichtet. Ebenso sind die Belichtungszeiten nicht so lang, wie sie es bei der Nachtfotografie sind. Auch Stative wird man eher selten antreffen.
Eine gewisse Authentizität soll mit dieser Methode erreicht werden, eine Stimmung eingefangen. Mehr noch als bei der Nachtfotografie ist hier ein ruhiges Händchen und ein gewisses, fotografisches Geschick und Übung gefragt.
Autor: Marcus Mond, Sterne und andere Himmelskörper zu fotografieren, darum geht es in der Astrofotografie. Dabei können auch Objekte dargestellt werden, die zu dunkel für das menschliche Auge sind. Denn im Gegensatz zum Auge können Bildsensoren das ausgestrahlte Licht sammeln.
Aufnahmen sind bei weitem nicht nur auf unser Sonnensystem beschränkt, auch weit entfernte Galaxien können bei einer guten technischen Ausrüstung abgebildet werden. Lange Belichtungszeiten sind notwendig, um schwach leuchtende Himmelskörper zu fotografieren. Um punktförmige, scharfe Abbildungen zu erzielen muss der Erdrotation Rechnung getragen werden und die Kamera entsprechend nachgeführt werden.
Auch Amateure der Astrofotografie können qualitativ hochwertige Aufnahmen ohne aufwendige Technik oder teure Ausrüstung bekommen. Es können analoge sowie digitale Spiegelreflexkameras oder Webcams verwendet und schon mit einer ruhenden Kamera klare Fotos geschossen werden. Dabei sollte sich aber auf recht helle Himmelskörper konzentriert werden, damit sich die Belichtungszeit verkürzen lässt.
Um ein gutes Bild zu bekommen, sind in der Regel mehrere Aufnahmen notwendig. Die Luftunruhe führt zu dem so genannten Bildrauschen. Bei einer späteren Nachbearbeitung können ähnlich gute Fotos addiert und so eine Qualitätssteigerung erreicht werden.
Astrofotografie ist ein spannendes Hobby, das zwar schon mit einer einfachen Ausrüstung durchzuführen ist, dennoch viel Übung und Wissen verlangt!
Autor: Marcus Ambitionierte Hobbyfotografen werden das Problem kennen: Bei Nacht sind alle Katzen grau und sämtliche Automatismen der Kamera null und nichtig. So auch der Autofokus.
Wenn es dunkel ist findet der Autofokus in den meisten Fällen keine Einstellung und wird dadurch unbrauchbar. Nun ist es ja in den meisten Fällen nicht stockdunkel, aber auch bei einer oder mehreren Lichtquellen gibt es Probleme mit der automatischen Fokussierung, denn die Einstellungen der meisten Kameras verursachen einen fehlgeleiteten Fokus: Die Automatik erkennt nämlich nur die beleuchteten oder vordergründigen Objekte und führt folglich dazu, das nur diese scharf eingestellt werden. Bei Motiven im Nahbereich kann das durchaus mal funktionieren, aber gerade ferne Motive werden so nicht gut abgebildet.
Lösung für das Problem bei Nachtfotografien ist dementsprechend manuelles Fokussieren. Gerade Anfänger tun sich da meistens schwer und können in diesem Fall auf eine unendliche Einstellung zurückgreifen. Fortgeschrittener ist da schon, spezielle Objektive zu benutzen, die sowohl über eine Entfernungsskala als auch über eine Skala für die Schärfentiefe verfügen. So lassen sich mit ein wenig Kenntnis die Werte entsprechend aufeinander abstimmen.
Ein kleiner Trick, die automatische Fokussierung doch in der Nacht zu benutzen ist das Fokussieren auf kontrastreichere Objekte mit dem Autofokus. Ob die Ergebnisse den Erwartungen dann aber auch entsprechen, ist nicht gesagt.
Autor: Marcus Die Nachtfotografie hat sicherlich ihren Reiz, weil in der Nacht alles ein wenig anders aussieht, als am Tage. Besonders die sogenannte Dämmerungsstunde (auch „die blaue Stunde“ genannt) vor dem Sonnenuntergang bringt einen ganz besonderen Reiz mit sich.
Mit dem Licht lässt sich fantastisch spielen und Bilder in ein anderes Licht tauchen.. Auch die Wirkung von Lichtern, Beleuchtungen, Leuchtreklame und anderen Möglichkeiten kommen ganz anders zur Geltung, als am Tage. Motive finden sich überall, halten sie die Augen offen.
Also was braucht man alles für gute Nachtfotografie?
Auf jeden Fall erst einmal warme Kleidung und ein eher hochwertig angesiedeltes Stativ. Es empfiehlt sich ebenso warme Getränke mitzunehmen, wie etwa Tee, Kaffee oder auch etwas zu essen. Zudem braucht man viel Geduld und ein ruhiges Händchen, beides hat man eher nicht, wenn man friert oder Hunger hat.
Es entstehen viele Wartezeiten, die nicht zu unterschätzen sind, während die Kamera belichtet und auslöst.
Die wichtigsten Tipps zur Kameraeinstellung
Fotografieren sie im RAW-Format um den Weißabgleich bei der Bildbearbeitung gegebenenfalls noch anpassen zu können. Stellen sie die ISO-Zahl hoch. Je nach Kamera von 64 bis hinzu ISO 3200, dabei mindert man das unerwünschte – und auf Belichtungsfehler zurückzuführende – Bildrauschen. Schließen sie die Blende nicht ganz. Zum Scharfstellen wählt man einen geeigneten Punkt an - zoomt gegebenenfalls heran – fokussiert ihn an und drückt den Auslöser.
Noch zu erwähnen ist, je kleiner die Blende (geschlossen), desto größer fällt der Sterncheneffekt um Lichtquellen aus, was gerade bei vielen (bunten) Lichtern eine äußerst interessanten Effekt gibt.