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Autor: Marcus Das menschliche Auge kann bis zu 18 Bilder pro Sekunde wahrnehmen. Doch nur dann, wenn sie aufeinander folgen sind und das abgebildete Motiv das Gleiche bleibt und sich nur jeweils minimal verändert. Mit unterschiedlichen Bildern in dieser kurzen Reihenfolge wäre unser Gehirn überfordert und könnte nur etwa jedes 4. Bild bewusst wahrnehmen.
Daher ist die gebräuchliche Frequenz für bewegte Bilder bei etwa 16-18 Bildern pro Sekunde. Kinofilme aber greifen oft auf viel mehr bewegte Bilder zurück, nämlich bis zu 24 Bilder pro Sekunde, ältere Stummfilme dagegen nicht, sie bewegen sich in der Frequenz die das menschliche Augen problemlos wahrnehmen kann.
Durch die veränderbare Bildwiedergabe-Frequenz kann man nette Effekte erschaffen, wie etwa den Zeitraffer oder auch die Wiedergabe der Bilder in Zeitlupe. Um aber überhaupt so viele Bilder wahrnehmen zu können, müssen sie gut beleuchtet sein. Eine schwache Beleuchtungsstärke würde erzielen, dass wir davon etwa nur 16 Bilder wahrnehmen, eine starke Beleuchtungsstärke hingegen lässt uns mehr, nämlich bis zu 25 Bilder wahrnehmen. Das erklärt auch, warum es im Kino stets dunkel ist. Natürlich ist das Kinoerlebnis da ein schöneres, als wenn der Kinosaal hell beleuchtet wäre, aber der Grund für Weiterlesen »
Autor: Marcus Noch sind die Tage kurz genug, um einen Streifzug mit der Kamera im dunklen zu planen, interessante Motive gibt es bei Nacht allemal.
Bei Nacht sehen die Dinge anders aus, das ist ja nichts Neues. So kann z.B. eine Industrieanlage am Tage vollkommen langweilig aussehen, grau trist und öde, in der Nacht aber setzt die Beleuchtung ihr ein ganz anderes Licht und lassen sie fast wie kleine Kunstwerke aussehen.
Auch simple Straßenverläufe sehen bei Nacht spannend aus. Die Lichter der Autos können interessante Lichtspuren in das Bild zaubern und sich nicht bewegend Lichter erscheinen wie Sterne. Gut machen sich auch stillstehende Motive vor bewegten Hintergrund. So kann man sich beispielsweise ein einen Bahnhof setzen und eine lange Belichtungszeit einstellen. Die sich bewegenden Menschen vor stehen Hintergründe ergeben einem interessanten Bild.
Zu Weihnachten gibt es wohl die allerschönsten Motive für die Nachtfotografie. Fast jede Stadt ist ausgeschmückt und bunt beleuchtet. Was bietet sich da mehr an, als eine geschmückte Innenstadt? Oder von einem höherem Punkt aus, die Lichter der Stadt fotografiert? Aber auch Jahrmärkte sind gut geeignet, denken sie mal an Riesenräder oder andere Fahrobjekte, auch die die sich schnell bewegen. Weiterlesen »
Autor: Marcus Wenn der Betrachter eines Bildes, Fotos, Bildschirms oder Comics den Eindruck einer dreidimensionalen Darstellung auf einer Fläche hat, spricht man von Tiefenwirkung.
Durch die geschickte Konstruktion von Perspektiven wird das flache Bild nicht nur in seinen wahren Ausmaßen in Höhe und Breite wahrgenommen, es scheint auch nach hinten zu fluchten. Die Dimension der Tiefe wird durch die Verkürzung der Linien erreicht, aber auch Licht/Schatten-, bzw. Hell-Dunkel-Verhältnisse und Warm-Kalt-Kontraste der Farbe können auf das Auge den Eindruck einer räumlichen Darstellung ausüben. Das am Computer bewerkstelligte Shading gehört ebenfalls in diese Methodik.
Auch über Unschärfe und Größenverhältnisse kann natürlich der Raum definiert werden. Je näher etwas am Betrachter herangerückt ist, umso größer erscheint der Gegenstand und andersherum. Auch sind in weiter Ferne liegende Objekte nicht so deutlich zu erkennen und somit verschwommen. Weiterlesen »
Autor: Marcus Eine Methode, um eine bestimmte Ästhetik in seinen Bildern hervorzurufen, ist die Available-Light-Fotografie. Nachtfotografie und Available-Light-Fotografie müssen nicht zwingenderweise komplett konträr zu einander stehen, denn bei beiden entstehen hochinteressante Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen oder sogar Dunkelheit.
Die Unterschiede zwischen den Beiden liegen zum einen darin, dass die Nachtfotografie per Definition nur zu bestimmten Zeitpunkten durchgeführt werden kann, während die andere Variante auch tagsüber in dunklen Räumen funktioniert. Hierbei wird das Restlicht genutzt, um hochempfindliche Filme zu belichten. Ein Objektiv, das sich durch eine hohe Lichtstärke auszeichnet ist ebenfalls eine gute Anschaffung, wenn man das verfügbare Licht einfangen möchte.
Bei der Available-Light-Fotografie wird nur mit dem Licht gearbeitet, dass die Umgebung des Motivs selbst abgibt. Auf Blitzlicht oder gar Scheinwerfer wird komplett verzichtet. Ebenso sind die Belichtungszeiten nicht so lang, wie sie es bei der Nachtfotografie sind. Auch Stative wird man eher selten antreffen.
Eine gewisse Authentizität soll mit dieser Methode erreicht werden, eine Stimmung eingefangen. Mehr noch als bei der Nachtfotografie ist hier ein ruhiges Händchen und ein gewisses, fotografisches Geschick und Übung gefragt.
Autor: Marcus Mond, Sterne und andere Himmelskörper zu fotografieren, darum geht es in der Astrofotografie. Dabei können auch Objekte dargestellt werden, die zu dunkel für das menschliche Auge sind. Denn im Gegensatz zum Auge können Bildsensoren das ausgestrahlte Licht sammeln.
Aufnahmen sind bei weitem nicht nur auf unser Sonnensystem beschränkt, auch weit entfernte Galaxien können bei einer guten technischen Ausrüstung abgebildet werden. Lange Belichtungszeiten sind notwendig, um schwach leuchtende Himmelskörper zu fotografieren. Um punktförmige, scharfe Abbildungen zu erzielen muss der Erdrotation Rechnung getragen werden und die Kamera entsprechend nachgeführt werden.
Auch Amateure der Astrofotografie können qualitativ hochwertige Aufnahmen ohne aufwendige Technik oder teure Ausrüstung bekommen. Es können analoge sowie digitale Spiegelreflexkameras oder Webcams verwendet und schon mit einer ruhenden Kamera klare Fotos geschossen werden. Dabei sollte sich aber auf recht helle Himmelskörper konzentriert werden, damit sich die Belichtungszeit verkürzen lässt.
Um ein gutes Bild zu bekommen, sind in der Regel mehrere Aufnahmen notwendig. Die Luftunruhe führt zu dem so genannten Bildrauschen. Bei einer späteren Nachbearbeitung können ähnlich gute Fotos addiert und so eine Qualitätssteigerung erreicht werden.
Astrofotografie ist ein spannendes Hobby, das zwar schon mit einer einfachen Ausrüstung durchzuführen ist, dennoch viel Übung und Wissen verlangt!
Autor: Marcus Ambitionierte Hobbyfotografen werden das Problem kennen: Bei Nacht sind alle Katzen grau und sämtliche Automatismen der Kamera null und nichtig. So auch der Autofokus.
Wenn es dunkel ist findet der Autofokus in den meisten Fällen keine Einstellung und wird dadurch unbrauchbar. Nun ist es ja in den meisten Fällen nicht stockdunkel, aber auch bei einer oder mehreren Lichtquellen gibt es Probleme mit der automatischen Fokussierung, denn die Einstellungen der meisten Kameras verursachen einen fehlgeleiteten Fokus: Die Automatik erkennt nämlich nur die beleuchteten oder vordergründigen Objekte und führt folglich dazu, das nur diese scharf eingestellt werden. Bei Motiven im Nahbereich kann das durchaus mal funktionieren, aber gerade ferne Motive werden so nicht gut abgebildet.
Lösung für das Problem bei Nachtfotografien ist dementsprechend manuelles Fokussieren. Gerade Anfänger tun sich da meistens schwer und können in diesem Fall auf eine unendliche Einstellung zurückgreifen. Fortgeschrittener ist da schon, spezielle Objektive zu benutzen, die sowohl über eine Entfernungsskala als auch über eine Skala für die Schärfentiefe verfügen. So lassen sich mit ein wenig Kenntnis die Werte entsprechend aufeinander abstimmen.
Ein kleiner Trick, die automatische Fokussierung doch in der Nacht zu benutzen ist das Fokussieren auf kontrastreichere Objekte mit dem Autofokus. Ob die Ergebnisse den Erwartungen dann aber auch entsprechen, ist nicht gesagt.
Autor: Marcus Die Nachtfotografie hat sicherlich ihren Reiz, weil in der Nacht alles ein wenig anders aussieht, als am Tage. Besonders die sogenannte Dämmerungsstunde (auch „die blaue Stunde“ genannt) vor dem Sonnenuntergang bringt einen ganz besonderen Reiz mit sich.
Mit dem Licht lässt sich fantastisch spielen und Bilder in ein anderes Licht tauchen.. Auch die Wirkung von Lichtern, Beleuchtungen, Leuchtreklame und anderen Möglichkeiten kommen ganz anders zur Geltung, als am Tage. Motive finden sich überall, halten sie die Augen offen.
Also was braucht man alles für gute Nachtfotografie?
Auf jeden Fall erst einmal warme Kleidung und ein eher hochwertig angesiedeltes Stativ. Es empfiehlt sich ebenso warme Getränke mitzunehmen, wie etwa Tee, Kaffee oder auch etwas zu essen. Zudem braucht man viel Geduld und ein ruhiges Händchen, beides hat man eher nicht, wenn man friert oder Hunger hat.
Es entstehen viele Wartezeiten, die nicht zu unterschätzen sind, während die Kamera belichtet und auslöst.
Die wichtigsten Tipps zur Kameraeinstellung
Fotografieren sie im RAW-Format um den Weißabgleich bei der Bildbearbeitung gegebenenfalls noch anpassen zu können. Stellen sie die ISO-Zahl hoch. Je nach Kamera von 64 bis hinzu ISO 3200, dabei mindert man das unerwünschte – und auf Belichtungsfehler zurückzuführende – Bildrauschen. Schließen sie die Blende nicht ganz. Zum Scharfstellen wählt man einen geeigneten Punkt an - zoomt gegebenenfalls heran – fokussiert ihn an und drückt den Auslöser.
Noch zu erwähnen ist, je kleiner die Blende (geschlossen), desto größer fällt der Sterncheneffekt um Lichtquellen aus, was gerade bei vielen (bunten) Lichtern eine äußerst interessanten Effekt gibt.
Autor: Marcus Mit den ersten November-Stürmen fällt vermutlich das letzte Motiv von den Bäumen, das wunderschöne und so farbenprächtige Laub.
Was bleibt sind lange und dunkle Nächte – während man tagsüber sein Motiv annähernd so sieht, wie es später auf dem Foto zu sehen ist, sind die Dinge bei Nacht andere. Oft weichen die Ergebnisse sehr von dem ursprünglichen Eindruck ab. Aber gerade das, kann die Faszination der Fotografie bei Nacht ausmachen.
Ein Gestaltungselement ist zum Beispiel die Langzeitbelichtung. Eine Belichtungszeit von mehreren Sekunden bis hin zu Minuten kann sehr unterschiedliche Bilder entstehen lassen Wichtig ist somit also ein (hochwertiges) Stativ, das das Stillhalten übernimmt. Erfahrungsgemäß wird ein wichtiger Punkt oft unterschätze., nämlich der der warmen Kleidung. So manch eine Nacht kann lange werden, wenn man auf der suche nach dem richtigen Bild ist und somit dieses und jenes ausprobiert. Außerdem steht man ohnehin viel rum und wartet auf die Auslösung der Kamera.
Auch ein Taschenlampe ist nicht verkehrt. Auch eine Taschenlampe sollte nie fehlen.
Wenn nur wenig Umgebungslicht vorhanden ist, muss der Verschluss der Kamera länger offen bleiben, damit vorhandenes Licht komplett auf den Sensor fallen kann und das Bild entstehen kann. Darum sollte die Kamera zumindest die Möglichkeit bieten, Belichtungszeit und die ISO-Empfindlichkeit manuell einzustellen. Auch ein manueller Fokus ist von Vorteil, denn fast jeder Autofokus verweigert bei Dunkelheit den Dienst.
Nahezu jede Kompaktkamera verfügt über die Einstellungsmodi „Nacht“, Diese Programmautomatik ist für die klassische Nachtfotografie nicht geeignet, da die Kamera automatisch durch Hinzunahme des Blitzes versucht, fehlendes Licht auszugleichen. Falls Ihre Kamera Belichtungsreihen aufnehmen kann, können Sie diese später zu HDR-Fotos (Hochkontrastfotos) zusammenfügen.
Die Grundeinstellungen sind das allerwichtigste, um zu einer gute Nachtaufnahme zu gelangen. Als erstes stellen sie die ISO-Empfindlichkeit ein, dann wählen sie die Blendenautomatik, dazu die Belichtungszeit einstellen und es kann losgehen, mit den Fotos der Nacht.
Autor: Marcus Eine der Maßeinheiten, welche in der Fotografie die Lichtempfindlichkeit eines Films bestimmt, ist die ISO-Empfindlichkeit. Sie ist mittlerweile allgemein bekannt und wird häufiger benutzt als ASA, DIN oder GOST.
Die ISO basiert auf den Werten von ASA und DIN, aus denen sie entwickelt wurde. ISO ist ein internationaler Standard und wurde von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) erfunden. Der ASA-Wert und DIN-Wert wird beim ISO-Wert kombiniert dargestellt, also zum Beispiel 100/21° - 100 der ASA-Wert, 21° der DIN-Wert.
Der ISO Wert spielt nicht nur in der traditionellen Fotografie mit Filmen eine Rolle, sondern ist auch Maßstab für die Empfindlichkeit in digitalen Kameras. Bei diesen digitalen Sensoren bezeichnet ISO das Maß der Verstärkung der Lichtsignale am Sensor.
Hohe und niedrige ISO-Empfindlichkeiten führen zu verschiedenen Bedingungen bei der Fotografie. Wenn die Empfindlichkeit gering ist, benötigt der Film eine längere Belichtungszeit oder eine weiter geöffnete Blende.
Somit spielt die ISO-Empfindlichkeit eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, gute Bilder zu schießen.
Je niedriger die ISO-Empfindlichkeit ist, desto mehr Licht muss auf den Sensor eintreffen, um ein anständiges Bild zu machen. Weiterlesen »
Autor: Marcus Nachtaufnahmen verleihen den Objekten einen geheimnisvollen Reiz. Die Nachtfotografie ist jedoch nicht ganz einfach und man muss sich an die richtige Belichtungszeit und Blende herantasten. Belichtungszeit, Blende und Filmempfindlichkeit hängen zusammen. Eine Filmempfindlichkeit von ISO 100 reicht jedoch aus.
Für die meisten Nachtaufnahmen sind Belichtungszeiten zwischen fünf und 30 Sekunden erforderlich, damit genügend Licht auf das Bild kommt. Bei diesen langen Verschlusszeiten ist die Gefahr des Verwackelns groß. Unbedingt nötig ist ein stabiles Stativ oder eine andere feste Unterlage. Auch ein Drahtauslöser, Fernauslöser oder Selbstauslöser hilft Verwacklungen zu vermeiden. Um Streulicht zu vermeiden, sollte die Kamera eine Sonnenblende tragen und nicht neben einer Lampe aufgestellt werden.
Um die richtige Belichtung für das Motiv bei Nachtaufnahmen zu finden, wird der automatische Blitz gesperrt. Automatikprogramme versagen meist bei Dunkelheit. Nun stellt man die Blende per Hand ein (Funktion “Av”), etwa Blende 8 oder 10. “Bilder bei Nacht - Blende acht”, sagt eine Eselsbrücke. Die Zeitautomatik wählt die richtige Belichtungsdauer. Weiterlesen »