Autor: Marcus Kategorien
Neueste Beitäge
Eure Meinung
Autor: Marcus Ambitionierte Hobbyfotografen werden das Problem kennen: Bei Nacht sind alle Katzen grau und sämtliche Automatismen der Kamera null und nichtig. So auch der Autofokus.
Wenn es dunkel ist findet der Autofokus in den meisten Fällen keine Einstellung und wird dadurch unbrauchbar. Nun ist es ja in den meisten Fällen nicht stockdunkel, aber auch bei einer oder mehreren Lichtquellen gibt es Probleme mit der automatischen Fokussierung, denn die Einstellungen der meisten Kameras verursachen einen fehlgeleiteten Fokus: Die Automatik erkennt nämlich nur die beleuchteten oder vordergründigen Objekte und führt folglich dazu, das nur diese scharf eingestellt werden. Bei Motiven im Nahbereich kann das durchaus mal funktionieren, aber gerade ferne Motive werden so nicht gut abgebildet.
Lösung für das Problem bei Nachtfotografien ist dementsprechend manuelles Fokussieren. Gerade Anfänger tun sich da meistens schwer und können in diesem Fall auf eine unendliche Einstellung zurückgreifen. Fortgeschrittener ist da schon, spezielle Objektive zu benutzen, die sowohl über eine Entfernungsskala als auch über eine Skala für die Schärfentiefe verfügen. So lassen sich mit ein wenig Kenntnis die Werte entsprechend aufeinander abstimmen.
Ein kleiner Trick, die automatische Fokussierung doch in der Nacht zu benutzen ist das Fokussieren auf kontrastreichere Objekte mit dem Autofokus. Ob die Ergebnisse den Erwartungen dann aber auch entsprechen, ist nicht gesagt.
Autor: Marcus Ein besonders wichtiger Aspekt bei der Nachtfotografie ist die richtige Einstellung der Blendenautomatik. Denn gute Nachtbilder beanspruchen die Kamera auf besondere Art und Weise. Jeder möchte ein klares, leuchtendes Nachtbild entstehen lassen… nur wie funktioniert das?
Eigentlich funktioniert die Blendenautomatik recht einfach, dies habe ich auch bereits ausprobiert. Ein paar Dinge gilt es allerdings dabei zu beachten. Wenn man die Blendenautomatik einstellen will, geht das am einfachsten, indem man die Belichtungszeit einrichtet (also zum Beispiel 10 Sekunden). Dann stellt die Kamera die Blende meist von alleine ein.
Digitalkameras sind natürlich besonders praktisch, wenn man die Blendenautomatik richtig einstellen möchte. Bei ihnen kann jeder Fotograf das Bild jederzeit auf dem Display ansehen. Das ist ein enormer Vorteil zu analogen Kameras, bei denen man sich bis zur Entwicklung des Films nicht sicher sein kann, ob denn die Blende richtig eingestellt war.
Wenn das Bild auf dem Display zu dunkel erscheint, sollte die Belichtungszeit länger gewählt werden. Bei einem zu hellen Bild, ist eine kürzere Belichtungszeit sinnvoll. Hier ist einfach experimentieren mit der Blendenautomatik angesagt.
Grundsätzlich sucht eine Kamera mit Blendenautomatik eigentlich immer die passende Blende zum gewünschten Bild aus. Automatisch kann eine Belichtungszeit bis etwa 30 Sekunden je nach Kamera problemlos eingegeben werden, es gibt allerdings auch noch manuelle Möglichkeiten bei längerer Belichtung.Immer sollte der Fotograf beim Experimentieren mit der Blendenautomatik jedoch darauf achten, dass der Untergrund der Kamera nicht wackelt, diese also zum Beispiel auf ein Stativ montiert ist. Sonst kann auch die Bewegung das Bild verändern, so dass die Blendenautomatik nicht mehr wie gewünscht funktioniert.