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Autor: Marcus Nachtaufnahmen verleihen den Objekten einen geheimnisvollen Reiz. Die Nachtfotografie ist jedoch nicht ganz einfach und man muss sich an die richtige Belichtungszeit und Blende herantasten. Belichtungszeit, Blende und Filmempfindlichkeit hängen zusammen. Eine Filmempfindlichkeit von ISO 100 reicht jedoch aus.
Für die meisten Nachtaufnahmen sind Belichtungszeiten zwischen fünf und 30 Sekunden erforderlich, damit genügend Licht auf das Bild kommt. Bei diesen langen Verschlusszeiten ist die Gefahr des Verwackelns groß. Unbedingt nötig ist ein stabiles Stativ oder eine andere feste Unterlage. Auch ein Drahtauslöser, Fernauslöser oder Selbstauslöser hilft Verwacklungen zu vermeiden. Um Streulicht zu vermeiden, sollte die Kamera eine Sonnenblende tragen und nicht neben einer Lampe aufgestellt werden.
Um die richtige Belichtung für das Motiv bei Nachtaufnahmen zu finden, wird der automatische Blitz gesperrt. Automatikprogramme versagen meist bei Dunkelheit. Nun stellt man die Blende per Hand ein (Funktion “Av”), etwa Blende 8 oder 10. “Bilder bei Nacht - Blende acht”, sagt eine Eselsbrücke. Die Zeitautomatik wählt die richtige Belichtungsdauer. weiter Lesen »